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Group Vision & Innovation Governance

Igepa Gruppe, europäischer Papier- und Mediengroßhandel, zwölf Gesellschaften 2021 bis 2023 Head of Innovation & Strategy bei Innovationeers

Ausgangslage

Zwölf weitgehend eigenständige Gesellschaften mit eigenen Märkten, Kulturen und Prioritäten. Strategische Initiativen gab es in allen, aber kein gemeinsames Bild, wohin die Gruppe will, und keine Möglichkeit, eine Wette auf Neues von einer Optimierung des Bestehenden zu unterscheiden. Investitionsentscheidungen für Innovation fielen von Fall zu Fall.

Aufgabe

Eine gemeinsame Vision auf Gruppenebene und ein Verfahren, das Innovation entscheidbar macht: Welche Initiative ist Exploration, welche Exploitation, welche wird finanziert, und auf welcher Grundlage geht es weiter.

Was ich gemacht habe

Den Visionsprozess in Stufen angelegt, damit Ausrichtung entsteht statt verordnet wird: erst Paare, dann Vierergruppen, dann alle zwölf Gesellschaften, sodass jede Stufe mit einer eigenen Position in die nächste ging. Die Ergebnisse zu einem einzigen Visionsartefakt verdichtet und mit der Gruppengeschäftsführung durchgearbeitet. Das bestehende Portfolio nach Exploration und Exploitation sortiert und damit sichtbar gemacht, wie viel der "Innovationsarbeit" Optimierung war. Chancenfelder aus der Vision abgeleitet, nicht aus der Initiativenliste. Einen gestuften Investitionsprozess eingeführt, mit definierten Stufen, Nachweisen und Entscheidungsrechten. Die ersten MVPs im Explorationsportfolio ausgewählt und gestartet.

Ergebnis

Eine gemeinsame Vision über zwölf Gesellschaften, getragen von der Gruppengeschäftsführung. Ein Portfolio mit einer Sprache dafür, was die Gruppe tatsächlich finanziert. Ein Investitionsprozess für Innovation, eingeführt und bei Übergabe in Betrieb. Erste MVPs gestartet. Mit dem Start des Prozesses endete das Mandat.